Energie- und Versorgungsfragen im Fokus
Bakan Bayraktar bewertet aktuelle Lage zur Versorgungssicherheit
Vor der Gruppensitzung der AK Partei im türkischen Parlament hat Energie- und Rohstoffminister Alparslan Bayraktar Fragen von Journalisten zur aktuellen Entwicklung beantwortet. Zur Frage nach möglichen Auswirkungen der Situation im Mittleren Osten auf die Versorgungssicherheit bekräftigte Bayraktar: „Bei der Versorgungssicherheit gibt es derzeit kein Problem. Weder beim Erdöl und Treibstoffen noch beim Erdgas sehen wir im Moment Schwierigkeiten.“ Er betonte zudem, dass die wichtigsten Energieimporte der Türkei außerhalb der Meerenge von Hormus erfolgen, wodurch Risiken reduziert werden. Die Entwicklungen in der Region werde man weiterhin aufmerksam verfolgen.
Preisentwicklung bei Öl und Ausblick für die Märkte
Internationale Einflüsse und Prognosen
Zur Preisentwicklung bei Brent-Öl erklärte Minister Bayraktar, dass weltweit eine Verknappung befürchtet werde, was zu steigenden Preisen geführt habe. „Wir hoffen, dass die Konflikte in der Region bald enden und sich die globalen Märkte normalisieren. Eine schnelle Beruhigung wäre im Interesse aller“, so Bayraktar. Die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump hätten laut Bayraktar dazu beigetragen, dass die Preise auf dem Weltmarkt etwas nachgegeben hätten. Positive Entwicklungen und Ankündigungen könnten dazu beitragen, die Ölpreise auf ein normales Niveau zurückzuführen. Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnet das Ministerium mit einem durchschnittlichen Ölpreis von rund 60 US-Dollar pro Barrel, wobei die aktuelle Unsicherheit durch die Konflikte berücksichtigt werden müsse.
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