Das Energieministerium der Türkei setzt die von Präsident Recep Tayyip Erdoğan im Jahr 2002 initiierte Strategie fort, möglichst vielen Haushalten im Land Zugang zu Erdgas zu ermöglichen.
Erhebliche Ausweitung der Erdgasinfrastruktur
Während im Jahr 2002 nur fünf Provinzen und 57 Siedlungen an das Erdgasnetz angeschlossen waren, verzeichnet die Türkei Ende 2025 eine Netzlänge von 255.000 Kilometern. Davon entfallen 20.000 Kilometer auf das Verteilungsnetz und 235.000 Kilometer auf das Transportnetz. Diese Entwicklung unterstreicht das anhaltende Wachstum der nationalen Energieinfrastruktur.
Erweiterung der Versorgung und steigende Nutzerzahlen
Bis zum Jahresende 2025 werden laut Ministeriumsangaben 81 Provinzen, 982 Siedlungen und 230 Industriegebiete (OSB) zuverlässig mit Erdgas beliefert. Die Zahl der Erdgasabonnenten stieg von 1,3 Millionen im Jahr 2002 auf mittlerweile 22,8 Millionen.
Steigende Haushaltsanschlüsse
Allein im Jahr 2025 wurden 47 neue Siedlungen an das Erdgasnetz angebunden. Dadurch wuchs die Anzahl der Haushaltskunden landesweit um rund 933.000.
Ziele für die Zukunft
Derzeit haben etwa 85 Prozent der türkischen Bevölkerung Zugang zu Erdgas. Das Ministerium plant, die Zahl der versorgten Siedlungen noch in diesem Jahr auf über 1.000 zu erhöhen.
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